ZAHNPFLEGE

    Longevity beginnt im Mund:

    Warum Zahngesundheit ein Schlüssel zu einem längeren, gesunden Leben ist

    Zahngesundheit

    Wie beeinflusst Zahngesundheit die Lebenserwartung?

    besondere Aufmerksamkeit schenken. Denn Zahngesundheit ist weit mehr als ein kosmetisches Thema: Der Zustand von Zähnen, Zahnfleisch und Mundflora beeinflusst zentrale Prozesse im gesamten Körper, von Entzündungsreaktionen über die Nährstoffaufnahme bis hin zur Herz-Kreislauf-Gesundheit.

    Im Zusammenhang mit einem langen, vitalen Leben spricht man heute oft von Longevity, also dem Ziel, nicht nur länger, sondern vor allem gesünder zu leben. Genau hier rückt die Mundgesundheit zunehmend in den Fokus. Fachorganisationen in Deutschland betonen, dass Mund- und Allgemeingesundheit eng miteinander verbunden sind.

    Gerade die tägliche Zahn- und Zahnfleischpflege kann deshalb ein wichtiger Baustein sein, um langfristig gesund zu bleiben.

    Mann beim Zähne putzen

    1. Mundgesundheit als Grundlage für gesundes Altern

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt Mundgesundheit als einen zentralen Bestandteil der allgemeinen Gesundheit. Orale Erkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten chronischen Gesundheitsproblemen, sind jedoch in vielen Fällen vermeidbar.

    Auch deutsche Gesundheitsdaten zeigen, dass Zahnfleisch­erkrankungen wie Parodontitis weit verbreitet sind. Die Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS) macht deutlich, wie wichtig Prävention und Zahnerhalt besonders im Alter sind.

    Ein gesunder Mund trägt dazu bei, dass Menschen auch im höheren Lebensalter schmerzfrei essen, ausgewogen kauen und aktiv am sozialen Leben teilhaben können. Studien zeigen, dass ältere Menschen mit guter Zahngesundheit häufiger länger mobil bleiben und seltener unter Gebrechlichkeit leiden.

    Warum Zahnfleischgesundheit im Alter besonders wichtig ist

    Besonders entscheidend ist das Zahnfleisch, denn es schützt die Zähne und bildet eine Barriere gegen Bakterien. Eine oberflächliche Entzündung, die als Gingivitis bezeichnet wird, kann sich unbehandelt zu einer Parodontitis entwickeln. Dabei handelt es sich um eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats, die langfristig zu Zahnverlust führen kann.

    Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) weist darauf hin, dass Parodontitis nicht nur den Mund betrifft, sondern auch Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit haben kann. Deshalb lohnt es sich, Zahnfleischpflege frühzeitig in die tägliche Routine einzubauen.

    2. Parodontitis und systemische Gesundheit: Wie Entzündungen im Mund den Körper beeinflussen

    Parodontitis ist nicht nur ein lokales Problem. Sie zählt zu den chronischen Entzündungserkrankungen, bei denen Bakterien und entzündliche Botenstoffe in die Blutbahn gelangen können. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen Mundgesundheit und Allgemeingesundheit, die in vielen Studien untersucht wurde.

    Parodontitis und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    Große wissenschaftliche Studien zeigen, dass Menschen mit Parodontitis häufiger von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen sind. Die Entzündung im Mund kann die Blutgefäße belasten und Prozesse wie Arteriosklerose begünstigen.

    Auch das Deutsche Ärzteblatt berichtet über die zunehmend eindeutige Datenlage, dass Parodontitis mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall assoziiert ist. Damit wird klar: Wer Zahnfleisch­entzündungen vorbeugt, schützt nicht nur die Zähne, sondern unterstützt auch die Herzgesundheit.

    Parodontitis als Risiko für Diabetes

    Auch mit Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Typ 2 steht Parodontitis in engem Zusammenhang. Entzündungen im Mund können die Insulinwirkung verschlechtern, während Diabetes die Immunabwehr schwächt und Parodontitis begünstigt.

    Ein Hinweis auf diese Belastung sind erhöhte Werte von hs-CRP, einem Blutmarker für stille Entzündungen im Körper.

    Inflammaging: Wenn Entzündungen das Altern beschleunigen

    In der Altersforschung wird zunehmend der Begriff Inflammaging verwendet. Er beschreibt die Idee, dass chronische Entzündungen den Alterungsprozess beschleunigen können. Parodontitis zählt zu den häufigsten Quellen solcher stillen Entzündungen.

    Eine konsequente Zahnfleischpflege, zum Beispiel mit speziell entwickelten Produkten wie Lacalut, kann daher helfen, Entzündungen frühzeitig entgegenzuwirken.

     

    3. Zahnverlust und Langlebigkeit: Warum Kaugesundheit so wichtig ist

    Mehrere große Studien zeigen, dass Zahnverlust nicht nur ein ästhetisches Problem ist, sondern auch ein Hinweis sein kann, wie es insgesamt um die Gesundheit steht. Menschen, die im Alter noch viele eigene Zähne besitzen, haben statistisch ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine niedrigere Sterblichkeitsrate.

    Auch deutsche Langzeitdaten aus Mundgesundheitsstudien zeigen, dass verbesserte Prävention dazu beiträgt, Zahnverlust im Alter zu reduzieren.

    Warum Kauqualität die Ernährung beeinflusst

    Wer schlecht kauen kann, meidet häufig gesunde Lebensmittel wie Obst, Gemüse oder Vollkornprodukte. Dadurch kann es langfristig zu einer schlechteren Nährstoffversorgung kommen. Gerade Eiweiß und Mikronährstoffe sind jedoch entscheidend, um Muskelkraft, Immunsystem und körperliche Stabilität im Alter zu erhalten.

    Zahnersatz als Unterstützung

    Zahnersatz wie Prothesen kann helfen, die Kauleistung wiederherzustellen und damit Lebensqualität und Ernährung zu verbessern. Trotzdem bleibt der beste Ansatz, Zahnverlust durch frühzeitige Mundpflege möglichst zu vermeiden.

     

    4. Oral Frailty: Der Mund als Frühwarnsystem des Körpers

    In der Forschung wird zunehmend von Oral Frailty gesprochen, also einer „oralen Gebrechlichkeit“. Gemeint ist ein Nachlassen wichtiger Mundfunktionen, etwa durch Zahnverlust, Mundtrockenheit oder eine schwächere Kaumuskulatur.

    Studien deuten darauf hin, dass Oral Frailty ein Frühindikator für allgemeine körperliche Schwäche sein kann. Wer die Mundgesundheit stabil hält, kann damit auch einen Beitrag zur körperlichen Widerstandskraft im Alter leisten.

    5. Prävention: Wie du deine Mundgesundheit langfristig unterstützen kannst

    Eine gute Mundhygiene ist eine der einfachsten und wirkungsvollsten Präventionsmaßnahmen für gesundes Altern. Regelmäßiges Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta stärkt den Zahnschmelz und schützt vor Karies. Ebenso wichtig ist die Reinigung der Zahnzwischenräume, da sich dort besonders häufig Plaque und entzündungsfördernde Bakterien ansammeln.

    Professionelle Zahnreinigungen und Vorsorgeuntersuchungen helfen zusätzlich, Entzündungen frühzeitig zu erkennen.

    Warum Lacalut ein sinnvoller Bestandteil der Zahnfleischpflege sein kann

    Lacalut bietet speziell entwickelte Produkte für die Zahnfleischpflege, die helfen können, Plaque zu reduzieren, Zahnfleisch­bluten vorzubeugen und den Zahnschmelz zu stärken. Gerade für Menschen, die Wert auf langfristige Mundgesundheit legen, kann eine solche tägliche Routine ein wichtiger Bestandteil eines Longevity-orientierten Lebensstils sein.

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    6. Fazit: Zahngesundheit als Longevity-Faktor

     

    Mundgesundheit wirkt weit über den Mundraum hinaus. Zahnfleisch, Mundflora und Kauleistung stehen in Verbindung mit Entzündungsprozessen, Ernährung, Herzgesundheit und dem allgemeinen Alterungsprozess.

    Wer seine Zähne pflegt, investiert deshalb nicht nur in ein schönes Lächeln, sondern auch in Vitalität, Lebensqualität und möglicherweise in ein längeres, gesünderes Leben.

    FAQ: Häufige Fragen zu Longevity und Zahngesundheit

    Kann Zahnpflege wirklich die Lebenserwartung beeinflussen?

    Studien zeigen, dass chronische Entzündungen im Mund mit Erkrankungen wie Herzproblemen oder Diabetes zusammenhängen. Gute Mundpflege kann helfen, diese Entzündungen zu reduzieren.

    Was ist Parodontitis und warum ist sie so gefährlich?

    Parodontitis ist eine chronische Zahnfleischentzündung, die unbehandelt zu Zahnverlust führen kann und den ganzen Körper belastet.

    Welche Rolle spielt Zahnfleischpflege für gesundes Altern?

    Gesundes Zahnfleisch reduziert Entzündungen und unterstützt Zahnerhalt – ein wichtiger Faktor für Ernährung und Lebensqualität im Alter.

    Wie kann ich Parodontitis vorbeugen?

    Durch gründliches Zähneputzen, Interdentalpflege, regelmäßige Vorsorge und eine passende Zahnfleischpflege-Routine.

    Quellen:

    Aus Deutschland

    • Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ): Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS 6)
    • Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO): Mundgesundheit & Allgemeingesundheit
    • Deutsches Ärzteblatt: Parodontitis und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Mundgesundheitsstiftung: Informationen zu Parodontitis
    • Quintessenz Publishing: Trends in periodontal status in Germany (2005–2023)

    International

    • WHO. Oral Health Fact Sheet (2025)
    • WHO. Global Oral Health Status Report (2022)
    • Systematic Review: Oral Health & Healthy Ageing (Dentistry Journal, 2024)
    • Review: Periodontal disease and systemic diseases (Inflammation Research, 2025)
    • Oral–Systemic Axis & Cardiovascular Health (European Journal of Preventive Cardiology, 2022)
    • Tooth loss and mortality (Scientific Reports, 2025)