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Problembehandlungen

LACALUT® – Entwicklungsgeschichte einer wirksamen Zahncreme

Im Anbeginn der 20er Jahre wurde in Zahnkliniken mehrfach versucht, die Gingivitis (die oberflächliche Entzündung des Zahnfleisches) bzw. verschiedene Parodontopathien (Oberbegriff für alle krankhaften Veränderungen des Zahnbettes) mit den aus der Humanmedizin bekannten und stark adstringierend wirkenden Aluminiumsalzen zu behandeln. Die Versuche waren verständlich, denn es gab zu diesem Zeitpunkt noch keine Sulfonamide, Antibiotika oder sonstige Stoffe, von denen bekannt war, dass sie antimikrobiell wirksam waren.
Die damals zu Rate gezogene Firma Boehringer Ingelheim, die kurz zuvor ein neues Verfahren zur Gewinnung der Milchsäure entwickelt hatte, überprüfte zunächst in einigen Modellversuchen, später auch an einigen Versuchspersonen, die Eignung des Aluminiumsalzes der Milchsäure.

Entsprechende Zubereitungen wurden dann in verschiedenen Zahnkliniken – wiederum mit Erfolg – erprobt: die Ergebnisse fanden ihren Niederschlag in mehreren Dissertationen. Sie regten aber auch zu der Überlegung an, ob man eine entsprechende Zubereitung nicht für die generelle Zahnfleischpflege einsetzen sollte. Der damalige Leiter der medizinischen Abteilung der Firma Boehringer Ingelheim, Herr Prof. Dr. med. W. Graubner, leitete entsprechende Versuche ein. Dies war die Geburtsstunde des ersten medizinischen Zahn- und Mundpulvers LACALUT®, für das in Deutschland am 29. Juni 1928 das Deutsche Reichspatent erteilt wurde.

Es konnte gezeigt werden, dass das nach besonderem Verfahren hergestellte LACALUT® – Mund- und Zahnpulver die Zähne gründlich reinigt, das Zahnfleisch deutlich strafft, Zahnfleischbluten infolge Adstriktion beendet bzw. verzögert und somit nicht nur als Zahnreinigungsmittel, sondern auch als Prophylaktikum zur Verhütung von Zahnfleischerkrankungen hervorragend geeignet ist. In ständiger Zusammenarbeit mit verschiedenen Zahnkliniken und einem eigenen Forschungslaboratorien wurde an der Weiterentwicklung des Produktes LACALUT® gearbeitet. Es konnte die LACALUT® Zahncreme entwickelt werden. Für diese Zahncreme konnte der wissenschaftliche Nachweis erbracht werden, dass neben der adstringierenden Wirkung, das speziell entwickelte Aluminiumfluorid ein hervorragendes Kariesprophylaktikum ist.
Das Ergebnis dieser Untersuchung fand seinen Niederschlag in mehr als 50 Publikationen, die in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht worden sind. Sie berichten nicht nur über die Eigenschaften und Wirkungsweise der LACALUT®- Präparate sondern auch z.B. über insbesondere die kariesprophylaktische Wirkung einzelner Inhaltsstoffe.

An der Weiterentwicklung der LACALUT® Präparate wird ständig gearbeitet. Dafür werden die neusten Erkenntnisse der Zahnmedizin ausgewertet und Wirkung neu entwickelter Wirk- und Hilfsstoffe überwacht.

Das Ergebnis sind klinisch getestete und erprobte LACALUT® – Präparate. zurück